Tag 2 in den USA

Aktualisiert: 28. Apr 2018

Am zweiten Tag ging es das erste Mal an den Strand, es hatte gefühlt 24°C aber das Wasser war, wie man es gewöhnt ist, arschkalt. Wir sind früh morgens losgefahren damit wir den ganzen Tag am Strand genießen können, dachten wir zumindest. Doch als wir uns dann per Navi zum Strand lotsen ließen, stand erstmal 1 1/2h auf dem Display, obwohl wir gefühlt 30 min zum Strand von unserem Hotel aus brauchen dürften. Somit machten wir also auch gleich Bekanntschaft mit, den ganzen Tag andauernden, Berufsverkehr der niemals endet. Um in diesem Stau voran zu kommen ist es förmlich der Kampf ums Überleben, wie ich schon im letzten Teil geschrieben habe. Aber der Berufsverkehr hat auch was Gutes, auch wenn man mir das jetzt nicht glauben möchte, wir hatten durch das dauerhafte fahren und halten die Chance, schöne Bilder von der Umgebung zu machen.

Angekommen am Strand hieß es erstmal einen Parkplatz zu suchen, den wir direkt am Santa Monica Pier gefunden haben. Kleiner Nachteil: man musste alle 2h ein neues Ticket ziehen. Nächste Aufgabe: einen Liegeplatz suchen, dachten wir zumindest. Wir haben eigentlich eine riesen Menschenmasse am Strand erwartet, doch das sollte nicht der Fall sein. Der Strand war fast leer, nur eine kleine Ansammlung von Menschen die sich in der Warmen Sonne sonnten aber niemand der im Wasser war. Ich dachte mir nichts dabei und war drauf und dran ins Wasser zu springen, doch meine Freundin hielt mich davon ab: Schutz vor der Sonne geht immer vor! Nach dem eincremen ging es dann endlich ins Wasser und alter Schwede war das kalt. Jetzt war uns auch klar warum keiner im Wasser war.

Nach zwei Stunden holte ich ein neues Ticket und wir erkundeten die Promenade und den Pier. Der Ausblick war wirklich schön, von überall auf dem Pier konnte man in beide Richtungen einen wundervollen Ausblick genießen.


Auch was auf dem Pier geboten wurde war nicht Ohne. Rundum, war es ein schöner offizieller erster Urlaubstag. Es gab Musik und Gesang, vom Einen besser und vom Anderen schlechter, aber es gehörte einfach dazu. Alles war vertreten dort: eine Spielothek, ein Burger-Restaurant viele kleine Künstlerstände und natürlich Souvenirshop/-stände. Natürlich war auch überall die Polizei vertreten. Als dann die Parkzeit sich dem Ende neigte, beschlossen wir ins Hotel zu fahre. Dann war der Tag auch fast schon wieder vorbei.







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